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Bindegewebszonenmassage

Die Bindegewebszonenmassage ist eine sehr spezialisierte Form der Reflexzonenmassage. Genau wie bei der Fußreflexzonenmassage stehen gewisse Hautbezirke am ganzen Körper mit verschiedenen Organen reflektorisch in Verbindung, dadurch entstehen an gewissen Hautzonen unterschiedliche Spannungszustände. Ziel ist es, diese unterschiedlichen Hautspannungen auszugleichen. Durch Reizung der Haut und des Unterhautbindegewebes im entsprechenden Bereich können hier wiederum Organstörungen positiv beeinflusst werden. Jedes Organ und Organsystem hat ein zugehöriges Segment im Bindegewebe. Diese Massagetechnik unterscheidet sich von anderen. Sie wird mit den Fingerkuppen des 3. und 4. Fingers unter Zugreiz ausgeführt. Dabei entsteht in diesen Bindegewebszonen ein helles Schneide- und Reizempfinden, als ob mit dem Fingernagel massiert würde. Es wird in 3 Verschiebeschichten, auch Bindegewebsabschnitte genannt, gearbeitet, woraus sich die unterschiedlichen Techniken ergeben:

  • in der Kutis (Haut) und Subkutis (Unterhaut) = Hauttechnik<//font>
  • in der Subkutis (Unterhaut) und Fascie (dünne bindegewebische Haut an den Muskeln) = Unterhauttechnik<//font>
  • an der Fascie (dünne bindegewebische Haut an den Muskeln) = Fascientechnik<//font>

In den 3 Bindegewebsabschnitten kann es zu erhöhten Spannungen kommen, welche man Bindegewebszonen nennt.

Bitte beachten Sie: es kann zu sehr starken vegetativen Reaktionen kommen (z. B. Schwitzen, Schwindel, Übelkeit, Hautjucken, Herzklopfen, Kopfschmerz,...). Behandlungsdauer: 25 Minuten.